Berlin, 11. Oktober 2011: Kieback&Peter Kompetenz für Krankenhäuser – Effiziente Gebäudeautomation für gesunden Krankenhausbetrieb

Gebäudeautomation zeigt ihre Vorteile und Stärken gerade dort, wo die Herausforderungen ganz besonders groß und umfangreich sind. So zum Beispiel in Krankenhäusern.

An Krankenhäuser werden höchste Anforderungen gestellt. Die Patienten wünschen Komfort und optimale Umgebungsbedingungen für ihre Behandlung. Die Beschäftigten erwarten ein gutes Arbeitsumfeld. Und auch die Besucher wollen sich wohl fühlen. Dazu kommen Spezialanforderungen, zum Beispiel von Laboratorien, Operationssälen oder Isolierstationen. 

Höchste Anforderungen an Sicherheit und Effizienz

Generell sehr hoch sind im Krankenhaus die Anforderungen an die Sicherheit. Wenn Probleme im Anlagenbetrieb dazu führen, dass der normale Krankenhausbetrieb unterbrochen werden muss, hat das schnell auch wirtschaftliche Auswirkungen. Ganz kritisch ist es dort, wo Gesundheit oder gar Leben von Patienten gefährdet sein können. Hier darf es keinerlei Ausfälle geben.

Gleichzeitig stehen die Krankenhausbetreiber unter großem Druck. Einerseits wachsen die Ansprüche an medizinische Leistung, Betreuung und Ambiente. Wer mithalten will, muss investieren. Andererseits sind die Budget sehr eng. Es wird um jeden Cent gekämpft. Hinzu kommt die Konkurrenz der Krankenhäuser untereinander. Die Herausforderung für den Krankenhausbetreiber besteht darin, im Krankenhausbetrieb mit möglichst hoher Effizienz hohe Qualität zu erreichen. 

Gebäudeautomation schafft die technische Basis, diese Anforderungen zu erfüllen. Gebäudeautomation sorgt für effizienten Anlagenbetrieb, für einfache Anlagenüberwachung und -bedienung und für Sicherheit. Auch krankenhaustypische Krankenhaus- und Labortechnik, die hohe Sicherheits- und Qualitätsanforderungen erfüllen muss, lässt sich in die Gebäudeautomation integrieren. Ein Krankenhaus ohne Gebäudeautomation ist heute kaum denkbar.

Flexibilität und Skalierbarkeit

Da sie unter großem Innovationsdruck stehen, müssen Krankenhäuser häufig umgebaut oder erweitert werden. Gebäudeautomation kann diese Veränderungen flexibel nachbilden. Ohne Probleme kann das System erweitert werden und können neue Anlagen integriert werden. Das gilt auch, wenn ein Krankenhaus mehr als ein Gebäude umfasst und jedes eine eigene Anlagentechnik hat. Problemlos werden mehrere Gebäude auf einer Liegenschaft und auch mehrere Liegenschaften in ein Gebäudeautomations-System integriert. In einem Krankenhaus-Verbund mit mehreren Standorten kann so das Gebäudemanagement Kosten sparend zentralisiert werden.

Energieeffizienz

Einer der Hauptkostenfaktoren in Krankenhäusern sind die Energiekosten. Trotzdem sind von den rund 2.100 Krankenhäusern in Deutschland erst fünf Prozent energetisch saniert. Durch Optimierung des Anlagenbetriebes erschließt Gebäudeautomation hohe Einsparpotenziale. Mit Gebäudeautomation lässt sich die die Energieeffizienz von Krankenhäusern nachhaltig verbessern.

Gebäudeautomations- und Gebäudemanagementsysteme und Dienstleistungen von Kieback&Peter leisten dabei wertvolle Unterstützung.

Im Folgenden werden einige Krankenhausprojekte vorgestellt, in denen Gebäudeautomation von Kieback&Peter installiert wurde und die Dienstleistungen von Kieback&Peter nutzen.

ENDO Klinik Hamburg

Die ENDO-Klinik in Hamburg ist eine der größten und renommiertesten Spezialkliniken für Knochen-, Gelenk- und Wirbelsäulenchirurgie in Europa. Im Mai 2009 wurde nach zweijähriger Bauzeit ein großzügiger, siebengeschossiger Erweiterungsbau mit acht hochmodernen Operationssälen eröffnet.

Heizung, Lüftung und Klima werden effizient über das Automationssystem DDC4000 mit 13 Automationsstationen DDC4200 gesteuert und geregelt. Die auf LON basierende Raumautomation mit dem Automationssystem technolon wird über eine Automationsstation DDC4200-L in das System integriert. Kieback&Peter lieferte auch Feldgeräte wie Stellantriebe und Messwertgeber für Temperatur, Feuchtigkeit und Differenzdruck. 

Die Gebäudetechniker überwachen, bedienen und optimieren die Anlagentechnik über das Gebäudemanagement-System Neutrino-GLT. Die Neutrino-GLT ist sicher und einfach zu bedienen und sorgt rund um die Uhr für Betriebssicherheit. 

In der ENDO-Klinik wurde eine umfassende, gewerkeübergreifende Automationslösung realisiert. Auch die Sanitäranlagen, der Brandschutz und sogar die Anlagen für die medizinischen Gase sind in das System integriert.

Ein Wartungsvertrag mit Rufbereitschaft garantiert schnelle Hilfe bei Problemen und sorgt rund um die Uhr für Betriebssicherheit. 

Von der Gebäudeautomation erwartet der Kunde Zuverlässigkeit, Sicherheit, Erweiterbarkeit, Investitionssicherheit, Energieeffizienz sowie einfache und sichere Bedienung. Alles das konnte Kieback&Peter der ENDO-Klinik bieten, dazu hohe fachliche Kompetenz, saubere Projektabwicklung und eine gute Zusammenarbeit.

Augenklinik Bellevue in Kiel

Die Klinik Bellevue in Kiel gilt als eine der besten Augenkliniken in Schleswig-Holstein. 2010 wurde das Haus, das seit 1985 von Prof. Dr. med. Detlef Uthoff geleitet wird, für rund 10 Millionen Euro saniert und um einen dreigeschossigen Anbau erweitert. Die Bauarbeiten fanden bei laufendem Betrieb statt. 

Für gute Umgebungsbedingungen, Komfort sowie effizienten und sicheren Anlagenbetrieb sorgt im sanierten Altbau und im Neubau moderne Gebäudeautomation von Kieback&Peter. 

Im Altbau, einer Gründerzeit-Villa, sind zwei Automationsstationen DDC4200 aus dem Automationssystem DDC4000 installiert. Vier weitere Automationsstationen DDC4200 arbeiten im Neubau. Sie überwachen und steuern Lüftung, Heizung und Warmwasser. In die Gebäudeautomation sind auch zwei Raumlufttechnische Anlagen (RLT) integriert, die in den OP-Bereichen für saubere Luft sorgen. Die notwendigen Messwerte für das System liefern Messwertgeber von Kieback&Peter. 

Für "Durchblick" sorgt das Gebäudemanagement-System Neutrino-GLT. Über die Neutrino-GLT wird das Automationssystem zentral überwacht und bedient, sie ermöglicht Datenauswertungen und Analysen, verwaltet Störmeldungen und bietet viele nützliche Werkzeuge zur Anlagenoptimierung.

Marienkrankhaus Soest

Das Marienkrankenhaus Soest wurde, wie viele Krankenhäuser, in den letzten Jahren und Jahrzehnten mehrfach umgebaut und erweitert. Jüngstes Projekt ist das Gebäude der zentralen Aufnahme. Es wurde von zwei auf fünf Geschosse aufgestockt, um dort Platz für eine Intensivstation, einen Bereich für die Intensivüberwachungspflege und weitere Bettenstationen zu schaffen. Durch effiziente Gebäudeautomation gelang dabei das Kunststück, einen Anstieg des Gesamtenergiebedarfs des Krankenhauses trotz der zusätzlichen 2.000 Quadratmeter zu vermeiden.

Krankenhaus Marbach

Das Krankenhaus Marbach und das Klinikum Ludwigsburg gehören zur Regionale Kliniken Holding RKH GmbH. Dieser Klinikverbund mit elf Standorten verwaltet seine Gebäude und deren Anlagentechnik zentral über ein im Klinikum Ludwigsburg installiertes Gebäudemanagement-System Neutrino-GLT. Insgesamt sind rund 45.000 Datenpunkte aufgeschaltet.

Wie flexibel die Gebäudeautomations-Systeme auf Veränderungen reagieren können, zeigt der "Umzug" von Operationssälen. An Stelle eines kostenintensiven Neubaus zogen sie als fertige Raummodule von ihrem bisherigen Einsatzort im Klinikum Ludwigsburg in das 8,5 Kilometer entfernte Krankenhaus Marbach.

Gemeinsam mit den beiden OP-Sälen wechselten auch zwei Automationsstationen DDC4200 ihren Standort. Dank ihrer hohen Flexibilität passten sie sich hervorragend an die Marbacher Gegebenheiten an. Da auch die neue medizinische Gaszentrale, auf der beide OP-Säle aufgesetzt wurden, komplett über eine Automationsstation DDC4200 gesteuert wird, ließen sich die beiden zusätzlichen Stationen mühelos integrieren. Das Automationssystem spielt eine zentrale Rolle in den OP-Sälen und überwacht Heizung, Kühlung und Lüftung, Beleuchtung, Kommunikationstechnik und Sicherheitssysteme.




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