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Smarte Effizienz-Lösungen für öffentliche Gebäude

Smarte Energieffizienzlösungen von Kieback&Peter im Berliner Reichtstagsgebäude

Wichtige Effizienz-Vorgaben für öffentliche Gebäude

Energieeinsparverordnung (EnEV)
Die wichtigsten EnEV-Vorgaben für öffentliche Gebäude sind:

  • Austauschpflicht von Konstanttemperaturkesseln, die älter als 30 Jahre sind
  • Nachträgliche Dämmung der obersten Geschossdecken
  • Inspektionspflicht für Klima- und Lüftungsanlagen
  • Aushangpflicht für Energieausweise
  • Seit 2016: Primärenergiebedarf von Neubauten erneut um 25 % gesenkt
  • Seit 2016: Dämmstandard für Neubauten erneut um 20 % erhöht
  • Ab 2019: Niedrigstenergiegebäudestandard gilt für alle öffentlichen Neubauten

Mehr Infos auf der Website des Bundesumweltministeriums.

Energieeffizienzstrategie Gebäude (ESG)
Um den klimaneutralen Gebäudebestand bis 2050 zu erreichen, sind folgende Maßnahmen geplant:

  • Pflicht für erneuerbare Energien bei Renovierungen von Bestandsgebäuden
  • Bis Ende 2016: Definition des Niedrigstenergiegebäudestandards
  • Bis 2020 Reduzierung des Wärmebedarfs um 20 %*
  • Bis 2050 Reduzierung des Primärenergiebedarfs um 80 % (Bezugsjahr 2010)*

*Gemäß des energetischen Sanierungsfahrplans für Bundes- und Landesliegenschaften. Mehr Infos auf der Website des Bundeswirtschaftsministeriums.

Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G)
Die Pflicht für ein Energieaudit oder Energiemanagement-System gilt nur für große Unternehmen. Mehr Infos auf der Website des Bundesjustizministeriums.


Um die Energiewende voranzubringen, macht die Bundesregierung immer strengere Effizienz-Vorschriften. Das wirkt sich auch auf Um- und Neubauprojekte im öffentlichen Bereich aus. Bund, Länder und Kommunen müssen sich zum Beispiel regelmäßig auf verschärfte Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) einstellen. Darüber hinaus hat das Kabinett Ende 2015 die Energieeffizienzstrategie Gebäude (ESG) verabschiedet, um deutlich zu machen: Die öffentliche Hand krempelt jetzt die Ärmel hoch und verbessert die Effizienz ihrer Liegenschaften. Vor diesem Hintergrund fällt es öffentlichen Bauherren und ihren Planern nicht immer leicht, die Projekte zu vertretbaren Kosten zu realisieren. Wir informieren über die wichtigsten Herausforderungen und zeigen smarte Lösungen für öffentliche Gebäude.

Effizienz-Lösungen von Kieback&Peter

Die Debatte über Gebäude-Effizienz kreist meist um die Gebäudehülle und moderne Anlagen wie Brennwertkessel. Dort sind die Möglichkeiten aber oft schon so weit ausgereizt, dass Bauherren und Betreiber für kleinste Effizienz-Zuwächse viel Geld investieren müssen. Großes Potenzial hat hingegen die Gebäudeautomation, die mit relativ geringen Kosten in Neu- und Altbau integriert werden kann. Unsere Effizienz-Lösungen reichen von Raumautomation bis zu ganzheitlichen Smart Buildings mit integriertem Energie- und Gebäudemanagement. Das Portfolio im Überblick:


Optimierung der Heizungsanlage

Optimierung der Heizungsanlage mit Kieback&Peter

Heizen Sie auch für draußen? Gerade in öffentlichen Gebäuden denkt kaum einer daran, die Heizung abzudrehen. Das verbraucht unnötig Energie. Smarte Technik reduziert automatisch die Temperatur im Raum, wenn dieser eine Weile nicht genutzt wird oder ein Fenster geöffnet ist. In Verbindung mit einem hydraulischen Abgleich können rund 35 Prozent Energie bei Heizung und Pumpe eingespart werden. Diese schlaue Heizungsoptimerung wird durch großzügige Fördermittel, zum Beispiel vom BAFA honoriert.

Produkte

Der hydraulische Abgleich zählt zu den effizientesten Maßnahmen im Bestand. Betreiber sparen dadurch 10-15 % Energie für Heizung und Pumpe. Die Kombi-Ventile RQ vereinen Thermostatventil mit automatischem Durchflussregler in einem Bauteil und erleichtern so den dynamischen hydraulischen Abgleich. Sie machen einen gesonderten Differenzdruckregler überflüssig und ersparen dem Fachmann aufwändiges Berechnen, Einstellen und Nachregulieren.  


Mit en:key heizen Sie Räume nur dann, wenn sie genutzt werden. Das System lernt die Nutzungsmuster einzelner Räume und regelt die Temperatur entsprechend. So erwartet Sie bei Ankunft immer die gewünschte Komforttemperatur.

 

 



Vorteile auf einen Blick:

  • Raumsensor erkennt Präsenz, und erhöht die Temperatur auf Wunschtemperatur
  • Automatische Temperaturabsenkung ungenutzter Räume um 4 Grad
  • Durchschnittlich 20 % Heizenergieeinsparung
  • Autarkes System ohne Kabel und Batterien
  • Eingreifmöglichkeit für den Nutzer
  • Separate Temperaturregelung für jeden Raum möglich
  • Einfache Nachrüstung

 

Fördermöglichkeiten

Bei Einsatz von intelligenter Technik zur Optimierung der Heizungsanlage gibt es folgende Fördermöglichkeiten:

BAFA-Zuschuss
Förderprogramm Heizungsoptimierung

  • Bis zu 30 % Investitionszuschuss, maximal 25.000 €
  • Zuschuss für: MSR-Technik, User-Interfaces, voreinstellbare Thermostatventile, Volumenstrom- und Einzelraumregelung
  • Voraussetzung: Anlage ist älter als 2 Jahre, hydraulischer Abgleich oder Pumpentausch wird durchgeführt.
  • Gilt für Wohngebäude und Nichtwohngebäude. Ausnahme: Ist die Heizungsanlage im Besitz von Bund oder Bundesländern, gilt die Förderung nicht. Weitere Infos auf der Website des BAFA.


Kommunalrichtlinie

Fördert intelligente Technik in unterschiedlicher Höhe.

  • Bis 50 % Förderquote für Schulen und Kitas im Rahmen eines Energiesparmodells
  • Bis 40 % Förderquote bei erstmaligen Einbau von Komponenten der Gebäudeautomation
  • Mehr Infos auf der Website des Bundesumweltministeriums.


KfW Kredit 217 „Energieeffizient bauen und sanieren“

  • Günstige Zinsen ohne Höchstbetrag
  • Bis 50 Euro Tilgungszuschuss pro m2
  • Voraussetzung: Technisches Energiemanagement und Messstellenkonzept werden implementiert und erreichen mindestens Gebäudeautomationsklasse B (nach DIN V 18599).
  • Mehr Infos auf der Website der KfW.

Referenzen

Die Stadt Coburg hat 27 Klassenzimmer der Grundschule Coburg mit der selbstlernenden, energieautarken Heizungssteuerung en:key ausgestattet. 16,2 Tonnen CO2-Emmissionen werden dadurch jährlich vermieden. Kieback&Peter erhielt für das Projekt den Bayerischen Umweltpreis.


Energie- und Gebäudemanagement

Energie- und Gebäudemanagement Lösungen von Kieback&Peter

Gebäude verbrauchen fast 40 Prozent der Energie in Deutschland. Diese Energie wird nicht immer effizient genutzt. Mithilfe von Software und Messtechnik lassen sich die Energieverbräuche systematisch erfassen. Einsparpotenziale können so leicht identifiziert und mittels Gebäudeleittechnik direkt realisiert werden.

Produkte


Qanteon:
Die erste Software, die Gebäudeleittechnik und Energiemanagement verbindet. Responsive Design und verschiedene Anlagen-Darstellungen von DIN bis zu 3D bringen Spaß in der Bedienung.

 

 


SM202:
Das Software-Modul macht die Erfassung, Speicherung, Auswertung und Überwachung von Energie- und Medienverbräuchen einfach und sicher. Mit dem integrierten Berichts-Generator lassen sich Berichte für jede einzelne Kostenstelle erstellen.

 

 

Fördermöglichkeiten

Bei Einsatz eines Energie- und Gebäudemanagementsystems gibt es folgende Fördermöglichkeit:

KfW Kredit 217 „Energieeffizient bauen und sanieren"

  • Günstige Zinsen ohne Höchstbetrag
  • Bis 50 Euro Tilgungszuschuss pro m2
  • Voraussetzung: Technisches Energiemanagement und Messstellenkonzept werden implementiert und erreichen mindestens Gebäudeautomationsklasse B (nach DIN V 18599).
  • Mehr Infos auf der Website der KfW.

Referenzen

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) setzt bereits seit einigen Jahren erfolgreich das Software-Paket „Energiemanagement“ von Kieback&Peter in seinen Liegenschaften ein. Mit Hilfe der Software werden die Energieverbräuche und die Kosten mit den Instituten intern verrechnet. Wird in einem Institut weniger Energie verbraucht als in den Vorjahren, stehen diesem die Gelder aus der Energieeinsparung für Forschung und Lehre zur Verfügung.


Optimierung von Beleuchtung und Verschattung

Optimierung von Beleuchtung und Verschattung mit Kieback&Peter

Der letzte macht das Licht aus? Muss er nicht. Durch moderne Technik geht das auch automatisch – etwa über Raumregler und Sensoren oder durch zentrale Steuerung. Der Vorteil: Räume werden nur bei Anwesenheit beleuchtet. Und die Lamellen der Jalousien folgen dem Stand der Sonne. Das reduziert vor allem an heißen Tagen die Kühllast.

Produkte

Räume nur dann beleuchten, wenn sie genutzt werden. Die Lichtsteuergeräte LCC-L und Jalousiesteuergeräte SCC-L sind für die Montage in Zwischendecken und aufgestelzten Fußböden geeignet. Für die individuelle Raumnutzung stehen auch graphische Touchbediengeräte zur Verfügung. Jalousiesteuerung senkt die Kühllast in Räumen und Lichtsteuerung reduziert den Stromverbrauch.

 

 


Die einzelnen Module und Ihre Einsparpotentiale:

  • 35-50 % mit Konstantlichtregelung (Sensoren zur Erfassung der Raumhelligkeit und Anwesenheit mit dimmbaren Beleuchtungsaktoren.)
  • 10-13 % mit Lamellennachführung (Anpassung des Winkels der Lamellen an den Stand der Sonne.)

Maximales Einsparpotential ergibt sich durch eine Kombination. So sind Bedarfsreduzierungen auf fast ein Drittel möglich! Alle Angaben in Bezug auf das EnEV-Referenzgebäude mit Klasse C. Quelle: LonMark Deutschland

 

Fördermöglichkeiten

Bei Einsatz von intelligenter Technik zur Optimierung von Beleuchtung und Verschattung gibt es folgende Fördermöglichkeiten:

Kommunalrichtlinie
Bei der Umrüstung auf LED-Technik, wird unter anderem die tageslichtabhängige Leistungs- und/oder Präsenzsteuerung gefördert. Außerdem gibt es Förderung für die zonenweise Zu- und Abschaltung von Leuchten in Abhängigkeit von den Sollbeleuchtungsstärken. Dabei gelten unterschiedliche Förderquoten:

  • Bis 30 % für Kommunen, Hochschulen, kommunale Betriebe
  • Bis 40 % für kommunale Kitas, Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen
  • Finanzschwache Kommunen profitieren von höheren Förderquoten
  • Mehr Infos auf der Website des Bundesumweltminsteriums.

 

KfW Kredit 217 „Energieeffizient bauen und sanieren“

  • Günstige Zinsen ohne Höchstbetrag
  • Bis 50 Euro Tilgungszuschuss pro m2
  • Voraussetzung: Technisches Energiemanagement und Messstellenkonzept werden implementiert und erreichen mindestens Gebäudeautomationsklasse B (nach DIN V 18599).
  • Mehr Infos auf der Website der KfW.

Referenzen

Die „Plus­Energie Schule“ in Rostock­ Reutershagen erzeugt im Gebäude mehr Energie als verbraucht wird. Raumregler RCC200-­L überwachen und regeln Heizung, Lüftung und Beleuchtung/ Verschattung bedarfsabhängig so, dass Schüler und Lehrer in allen Räumen optimale Arbeitsbedingungen haben. Das Automationssystem DDC4000 überwacht den Energiefluss und sorgt dafür, dass alle Anlagen optimal zusammen­ arbeiten.


Optimierung der Lüftungsanlage

Optimierung der Lüftungsanlage mit Kieback&Peter

Zieht's im Nacken? Trockene Augen? Das kann an unangenehmer Zugluft liegen. Durch eine bedarfsgeführte Lüftung mit ungerichteter Luftströmung lassen sich Komfort-Probleme einfach und kostengünstig lösen. Zudem verbessert sich die Luftqualität und die Stromkosten können um mehr als 50 % gesenkt werden.

Produkte

Betreiber, die ihre alte Lüftungsanlage auf bedarfsgeführte Regelung umstellen, sparen beim Lüftungs-Ventilator oft mehr als 50 Prozent der Stromkosten. Ist bereits eine bedarfsgeführte Lüftung in Betrieb, kann diese mit dem patentierten Regelungs-Algorithmus Climotion weiter optimiert werden. Dies bietet zusätzliche Vorteile:

 

 

  • Gleichmäßige Verteilung der zugeführten Luft durch langsame, ungerichtete Strömung
  • Mehr Komfort für den Raumnutzer ohne Temperaturschichtungen, Zugluft und Kälteinseln
  • Zusätzliche Energieeinsparung: 10 bis 30 %

Fördermöglichkeiten

Bei Einsatz von intelligenter Technik zur Optimierung der Lüftungsanlage gibt es folgende Fördermöglichkeiten:

Kommunalrichtlinie:
Fördert intelligente Technik mit unterschiedlichen Quoten.

  • Bis 25 % Förderquote für Kommunen, Hochschulen und kommunale Betriebe
  • Bis 35 % Förderquote für kommunale Kitas und Schulen sowie Jugendfreizeiteinrichtungen
  • Höhere Förderquoten für finanzschwache Kommunen
  • Voraussetzung: Komplette Sanierung der Anlage bzw. Austausch aller Einzelkomponenten; bedarfsgeführter Luftvolumenstrom und Wärmerückgewinnungsklasse H1 sind dabei Pflicht.
  • Mehr Infos auf der Website des Bundesumweltministeriums.


KfW Kredit 217 „Energieeffizient bauen und sanieren“

  • Günstige Zinsen ohne Höchstbetrag
  • Bis 50 Euro Tilgungszuschuss pro m2 für Einzelmaßnahmen
  • Voraussetzung: Technisches Energiemanagement und Messstellenkonzept werden implementiert und erreichen mindestens Gebäudeautomationsklasse B (nach DIN V 18599).
  • Mehr Infos auf der Website der KfW.

Referenzen

37 % Energieeinsparung konnte durch den Einsatz des Automationssystems DDC4000 von Kieback&Peter in Verbindung mit Climotion erzielt werden. Diese schlaue Kombination sorgt nun in der Aula des historischen Academiegebouw der Rijksuniversiteit Groningen (RUG) für frische Luft und ein gutes Klima.




Fragen Sie uns einfach!

Mit weltweit 1.400 Mitarbeitern und 31 Niederlassungen in Deutschland zählt Kieback&Peter zu den führenden Anbietern für effiziente Gebäudeautomation. Nutzen Sie die Expertise unserer Ingenieure und Techniker oder fordern Sie unser Infomaterial an – natürlich kostenlos!

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