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Essen – Glückaufhaus

Das denkmalgeschützte Glückaufhaus in Essen ist reich an Geschichte. Und mit Technik von Kieback&Peter im Bereich Gebäudeautomation fit für die Zukunft.

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Auf eine bewegte Geschichte blickt das Glückaufhaus in Essen zurück. Das in den Jahren 1922 und 1923 nach Plänen des Architekten Ernst Bode im Südviertel errichtete Bürogebäude diente nach seiner Eröffnung im April 1923 zunächst kommunalen Ämtern, Wirtschaftsverbänden und staatlichen Stellen. Im Jahr 1935 richteten die Nationalsozialisten darin den Sitz der NSDAP-Gauleitung von Essen ein und benannten es in Thomae-Haus um. Nach dem zweiten Weltkrieg nutzte die britische Militärverwaltung das nahezu unbeschädigt gebliebene Gebäude. Danach wurde das Glückaufhaus bis 1999 zum Sitz des Unternehmensverbandes Ruhrbergbau sowie des Gesamtverbandes des Deutschen Steinkohlenbergbaus. Heute gehört es der Essener Immobilienfirma Kölbl Kruse, die das Haus 2004 von der Ruhrkohle AG gekauft hat. Seit 2009 dient es dem Hauptmieter, der ifm electronic gmbh als Firmensitz.

Innen komplett neugestaltet

Einhergehend mit dieser Geschichte wurde das Glückaufhaus im Inneren mehrmals deutlich baulich verändert und modernisiert. Die Fassade aus mit hellem Ruhrsandstein abgesetztem Backstein hingegen blieb weitgehend unverändert und wurde 1988 unter Denkmalschutz gestellt. Das Gebäudeinnere wurde von 2007 bis 2009 komplett neugestaltet. Statt der ursprünglichen 6350 Quadratmeter Bürofläche stehen seither 17000 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung.

Automatisierer setzen auf Kieback&Peter

Die Gebäudetechnik im Glückaufhaus stammt von Kieback&Peter. Den Auftrag dafür erteilte ifm – selbst Anbieter von Automatisierungstechnik wie Sensoren, AS-Interfaces, Bussysteme und Komponenten der Steuerungstechnik – im Jahr 2016. Seither sorgt das Gebäudeleitsystem Neutrino-GLT mit einem PHWIN-Bedienplatz für eine effiziente Regelung. Angebunden sind insgesamt sieben Informationsschwerpunkte, fünf mit DDC4000-System sowie zwei mit DDC420. Insgesamt sind im Gebäude etwa 900 Datenpunkte eingerichtet. Die Schaltschränke von zwei Informationsschwerpunkten wurden während des laufenden Betriebs mit einem Kranwagen auf das Dach des Gebäudes gehoben. Da sie im Freien stehen, sind sie aus Edelstahl gefertigt. Für Sicherheit sorgen ein per Modbus angebundenes Brandschutzklappen-System sowie per Feldbus kommunizierende Minimax-Brandmelder.

Kurz & knapp

  • Gebäudeleitsystem Neutrino-GLT mit PHWIN-Bedienplatz und 900 Datenpunkten
  • 7 Informationsschwerpunkte mit DDC4000- bzw. DDC420-Technik
  • Brandschutzklappen-System und Minimax-Brandmelder angebunden

Niederlassung Ruhr

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