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Frankfurt – Kap Europa

Im Jahr 2014 hat die Messe Frankfurt das neue Kongresshaus Kap Europa in Betrieb genommen. Für sein effizientes Gebäudekonzept hat es von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) die höchstmögliche Auszeichnung erhalten – das Platinzertifikat. Die Gebäudeleittechnik stammt von Kieback&Peter.

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Interview mit Jens Künz, Technischer Leiter des Kongresshauses Kap Europa und Projektleiter Integration Medientechnik bei der Messe Frankfurt Venue GmbH. Der 42-jährige verfügt über mehr als 14 Jahre Berufserfahrung bei der Messe in unterschiedlichen Bereichen.

Herr Künz, das Kap Europa ist das weltweit erste Kongresshaus überhaupt mit einer DGNB Zertifizierung in Platin. Welche Bedeutung hat das für die Messe Frankfurt?

Erst einmal sind wir natürlich sehr stolz. Zudem wird nachweisliche Effizienz von unseren Mietern inzwischen häufig nachgefragt. Dafür sorgen schon oft deren entsprechende Konzernrichtlinien. Allerdings entwickelt sich dies erfreulicherweise immer mehr zum Standard. Insofern ist das Zertifikat nicht nur alleine Verkaufsargument. Sondern wir wollten ein Gebäude, das für viele Jahre einen effizienten Betrieb ermöglicht. Gerade im Hinblick auf die Betriebskosten stehen dahinter auch wirtschaftliche Erwägungen. Das fängt mit dem Baumaterial an und hört eines hoffentlich fernen Tages mit dem Rückbau auf. Das Besondere bei der DGNB ist, dass sie den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes betrachtet. Allerdings gab es noch gar keine Bewertungskriterien für Kongressgebäude, als wir angefangen haben, uns mit dem Kap Europa diesbezüglich zu beschäftigen. Deshalb hat die DGNB unter anderem mit der Beteiligung der Messe Frankfurt, sowie weiteren Gelände- und Kongressbetreibern erstmal eine Arbeitsgruppe dazu gebildet. Denn die Anforderungen an Kongressgebäude sind natürlich andere als beispielsweise bei einem Supermarkt, etwa hinsichtlich des akustischen Komforts oder der Anbindung an den Nahverkehr.

Welche Rolle spielt das Gebäudeleitsystem in Sachen Effizienz? Was ist überhaupt verbaut?

Wir arbeiten mit dem Gebäudeleitsystem Neutrino-GLT von Kieback&Peter. Im Kongressgebäude verteilt sind fünf Informationsschwerpunkte mit DDC4000-Technik. Rund 6000 physikalische Datenpunkte wurden eingerichtet. Daran angeschlossen ist – als kleine Besonderheit – eine Entrauchungsanlage mit konventioneller Relaistechnik. Die Gebäudeautomation ist natürlich nur ein Gewerk von vielen, die eine Rolle spielen. Andererseits wäre ein effektiver und sicherer Betrieb mit sehr hohem Komfort ohne eine gute Gebäudeleittechnik nicht möglich. Vor allem, wenn die Räumlichkeiten variabel für verschiedenste Anwendungen genutzt werden und trotzdem effizient arbeiten sollen.

Sie haben die Relaistechnik der Entrauchungsanlage bereits hervorgehoben. Was steckt dahinter?

Die Relaistechnik ist den besonderen Anforderungen an die Ausfallsicherheit geschuldet. Denn in diesem Bereich ist es natürlich von nochmal größerer Bedeutung, dass alles zuverlässig funktioniert. Gleichzeitig wollten wir uns eine möglichst hohe Flexibilität bei der Raumnutzung erhalten. So sollten die Foyer-Bereiche nicht nur als Fluchtwege dienen, sondern auch für Veranstaltungen genutzt werden können.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Kieback&Peter und sind weitere gemeinsame Projekte geplant?

Das Kap Europa haben wir schlüsselfertig gekauft. Es wurde zwar nach unseren Vorgaben gebaut, die Wahl für Kieback&Peter haben allerdings nicht wir getroffen. Auf der anderen Seite hatten wir keinerlei Vorbehalte gegen diese Entscheidung, da wir ja schon positive Erfahrungen mit der Zusammenarbeit für die Messehalle 11 gemacht hatten. In meiner täglichen Arbeit bestätigt sich diese Einschätzung. Das größte Lob, das ich aussprechen kann, ist im Prinzip: Es gibt nichts zu sagen. Alles funktioniert. Und zwar – und das ist vielleicht schon eine Besonderheit – vom ersten Tag an. Der Betrieb ist absolut geräuschlos und in den seltenen Fällen, in denen wir doch mal Hilfe benötigen, ist immer ein Ansprechpartner greifbar. In ein bis zwei Stunden sind alle Probleme behoben. Da macht sich natürlich auch die Nähe zur Niederlassung in Rüsselsheim bezahlt. Wenn es um Gebäudetechnik geht, wird Kieback&Peter sicher immer wieder zum engeren Kreis der möglichen Partner gehören.

Niederlassung Rhein-Main

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